Inke Meyer schafft die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft 2024 – Hittfelder Triathleten beim Ironman Hamburg erfolgreich
Die Mitglieder der Triathlonsparte des TSV Eintracht Hittfeld sind seit vielen Jahren auf der ganzen Welt bei verschiedenen Wettkämpfen anzutreffen. Und natürlich lassen sich die Ausdauersportler auch die Teilnahme an einem Wettkampf unmittelbar vor der Haustür, den Ironman Hamburg, nicht entgehen. Mit Inke Meyer aus Nenndorf und dem Fleestedter Matthias Elwart starteten zwei ambitionierte Hittfelder Athleten, die beide bereits eine Vielzahl von tollen Ergebnissen vorzuweisen haben. Und auch in Hamburg wollten sie wieder in ihren entsprechenden Altersklassen glänzen.
Gut trainiert und vorbereitet ging es für die Beiden am vergangenen Sonntag morgens um kurz vor 7 Uhr in die mit knapp 19 Grad recht frische Alster. Nach dem fast zeitgleichen Schwimmen wurden die Räder ergriffen und es stand die 180 km lange Radstrecke an, die zwar überwiegend flach ist, aber der teilweise böige Wind und die eher kühlen Temperaturen machten den Athleten das Vorankommen nicht einfach.
Mit doch schon etwas müden Beinen sollte dann der Marathon noch gelaufen werden. Die Laufstrecke führt auf einem viermal zu durchlaufenden Kurs an der Alster entlang, legendär ist die Stimmung, die Zuschauer und Supporter verbreiten. So flogen die Kilometer zwar nicht dahin, aber die Anstrengung wurde dadurch deutlich erträglicher.
Mit einem Lächeln im Gesicht erreichten beide Athleten das Ziel, auch wenn die Zeiten von 11:29, bzw. 12: 24 Stunden nicht ganz den vorherigen Vorstellungen entsprachen. Bei der Siegerehrung konnte sich Matthias Elwart zwar über eine Top Ten Platzierung in seiner Altersklasse freuen, für eine Qualifizierung zur diesjährigen Weltmeisterschaft hat es jedoch nicht gereicht.
Besser lief es für Inke Meyer. Sie schaffte in ihrem zweiten Ironman Rennen und als erste Frau aus dem TSV Eintracht Hittfeld, bereits die Qualifikation für die Frauen Weltmeisterschaft und wird nun am 22. September 2024 im französischen Nizza an den Start gehen. Dort erwarten sie ganz andere Bedingungen als in Hamburg. Schwimmen im Meer, eine anspruchsvolle Radstrecke durch die französischen Seealpen und ein Marathon an der Promenade des Anglais, der bei sicherlich sehr sommerlichen Temperaturen gelaufen werden muss. Doch wie sagte Inke Meyer dem Reporter auf die Frage, was sie sich für Nizza vorgenommen habe; „Frankreich und den Wettkampf genießen“. Eine tolle Herangehensweise auf diese unfassbare Herausforderung.


