Jahresabteilungsbericht der Sparte Triathlon und Radsport 2024

Die Triathlon- und Radsportsaison 2024 ist nun bereits wieder Geschichte. Und es war, wie auch die Vorjahre, ein sehr erfolgreiches Sportjahr für die Radsportler und Triathleten.

Bereits im Januar konnten einige ambitionierte Läufer bei der Wilhelmsburger Winterlaufserie vordere Platzierungen erreichen.

Beim Marathon in Hamburg konnten Hittfelder Sportler zeigen, was sie schon im April in den Beinen haben. Inke, Matthias N., Carsten, Andreas und Matthias E., wie immer locker und solide das Ziel erreicht.

Eine super Zeit lieferte Stefan P. parallel dazu beim Hannover Marathon ab.

Im Mai stand dann das schon traditionelle Radtrainingslager im Harz auf dem Programm. 10 Sportler fuhren dabei reichlich Höhenmeter in die Beine, natürlich fehlte auch der Brocken nicht.

Herausragend wurde dann auch die erstmalige Teilnahme der „Hittfelder Triathleten und Radsportler“ beim diesjährigen „Stadtradeln“ in der Gemeinde Seevetal. Obwohl das Team deutlich kleiner war als bei vielen Mitbewerbern, reichte es am Ende zu einer Podiumsplatzierung, der dritte Platz mit 8.600 absolvierten Radkilometern spricht für sich. Mit einem etwas größeren Team sollte in 2025 sogar noch mehr möglich sein.

Ironman Hamburg war denn ein erstes richtiges Highlight. Matthias E. schaffte in seiner Altersklasse zwar ein TopTen Ergebnis, die erhoffte Hawaii Qualifikation blieb ihm verwehrt. Ganz anders hingegen Inke, die in Ihrem zweiten Rennen über die Langdistanz bereits die Qualifikation für die Weltmeisterschaft der Frauen in Nizza schaffte, sensationell!

Mit Beginn des echten Sommers wurden dann an fast jedem Wochenende ordentliche Leistungen der Aktiven abgeliefert. Inke, Thomas A., Matthias N. und Matthias E. gaben bei der Mitteldistanz am Arendsee ordentlich Gas (Platzierungen in den Altersklassen; 1., 2., 4. und 5.).

Andreas erreichte bei der Mitteldistanz in Schleswig eine neue persönliche Bestzeit.

Maxi konnte sich hingegen auf dem Rad beweisen; bei einem 300 km langen Rennen in Finnland erreichte er ebenfalls ohne Probleme das Ziel.

Bei dem riesigen Triathlonevent in Hamburg absolvierten Thorge und Maxi ihren ersten Triathlon, die erfahrenen Athleten Inke und Gerrit mit sehr guten Zeiten über die finishline. Matthias E. schaffte sogar (mal wieder) einen Sieg in der Altersklasse.

Ronja und Thorge nutzten das Heimrennen beim Hittfelder Volkslauf und lieferten sehr gute Ergebnisse ab.

Spektakulär war hingegen die Teilnahme von Micha beim thorxtri in Norwegen. Er brauchte für die Mitteldistanz rund 10 Stunden, nicht, weil er so langsam ist, sondern weil eine brutal schwierige Strecke auf die Athleten wartete.

Beim Ostseeman in Glücksburg starteten mit Thomas A. und Matthias E. wiederum zwei Sportler des TSV. Thomas mit einem Lächeln im Ziel bei der MD, während Matthias E. bei der LD sogar als 2. seiner Altersklasse die finishline überquerte.

Anfang September ging es dann für 6 Sportler zum Ironman 70.3 nach Duisburg. Es war ein tolles Erlebnis, geprägt durch eine gute Organisation, ein beeindruckender Teamspirit und das alles bei bestem Wetter. Thomas A. und Andre V. dabei mit neuen persönlichen Bestzeiten. Hervorzuheben ist die Teamleistung des TSV. In der Ironman Gesamtwertung schaffte es das Team auf den 10. Platz von 220 gemeldeten Mannschaften.

Zeitgleich wurde von Stefan P. erneut ein großes Ausrufezeichen gesetzt. Er konnte sich bei der Europameisterschaft über die Langdistanz in Almere den 4. Platz in seiner Altersklasse sichern.

Zwei Wochen später schaffte er dann gleich noch mal ein sehr gutes Finish beim Münchener-Marathon.

Eine besondere Leistung vollbrachte Merle beim Biberman in Geesthacht. Obwohl das Töchterchen noch kein Jahr alt ist, stand Merle in ihrer AK mal locker auf dem Podium, sehr, sehr beeindruckend.

Ronja konnte zum Saisonende noch mal ordentlich Dampf machen und hat beim Elbe Triathlon in Hamburg sehr würdig die TSV Farben vertreten.

Matthias E. absolvierte dann noch den Moortriathlon im heimischen See in Hörsten; AK Sieg mit deutlichem Vorsprung.

Am 22. September startete dann Inke bei der Weltmeisterschaft der Frauen in Nizza. Bei schwierigen Bedingungen kämpfte sie insbesondere auf dem Rad und der Laufstrecke, Sie ist eine wirkliche eisenharte Athletin und brachte das Rennen dann mit breitem Grinsen ins Ziel. Sie ist somit die erste Sportlerin des TSV Eintracht Hittfeld, die sich „World Championship finisherin“ nennen darf. Eine Auszeichnung für die Ewigkeit.

Fast schon Tradition ist die Teilnahme von Hittfelder Sportlern an dem Radrennen Hamburg-Berlin. Mit Inke, Matthias N., Gerrit und Matthias E. startete ein erfahrenes Team, diesmal bei sehr ungünstigen Wetterverhältnissen. Trotzdem wurden die fast 280 km am Stück erfolgreich bewältigt und mit großer Freude und Teamspirit erreichten die Sportler das Ziel in Berlin Spandau.

Aber die Sportler des TSV können nicht nur selber ordentlich Gas geben, sondern sie geben auch gerne etwas von ihrem Wissen weiter. Erstmals haben sie in diesem Jahr drei Kurse für das Kraulschwimmen für Einsteiger organisiert. Unter professioneller Anleitung haben insgesamt 20, überwiegend externe Sportler das „Kraulen“ gelernt.